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Duo Fuss / Leichtfried

Dominik Fuss – Trompete, Flügelhorn
Jörg Leichtfried - Piano

„Wie zwei Spielkarten, die sich aneinander lehnen um ein stabiles rhythmisches und interagierendes Konstrukt zu ergeben“ - So beschreibt Pianist Jörg Leichtfried das Duo-Projekt Fuss/Leichtfried, in dem er sich zusammen mit Trompeter Dominik Fuss auf die Suche nach musikalischen Symbiosen begibt. Die Beiden erforschen die Grenzgebiete zwischen Jazztradition, klassischer und neuer Musik und finden dabei Ihre ganz eigene Klang-Region innerhalb ihres Repertoires aus Eigenkompositionen und dem gelegentlichen Standard. Sowohl Dominik Fuss als auch Jörg Leichtfried waren in der Vergangenheit bereits in so unterschiedlichen wie spannenden Musikrichtungen und Formationen tätig. In diesem Projekt vereinen sie ihre gemeinsame Leidenschaft für das Lyrische, Reduzierte und Intime. Leichtfried findet in Dominik Fuss einen melodieorientierten Partner, der die harmonischen Ideen des Pianisten weiter- und zu Ende denkt. Umgekehrt weiß Jörg Leichtfried die Impulse und Richtungsweisungen von Dominik Fuss um facettenreiche Ebenen zu erweitern. Die Freiheit, die das Duo-Format mit sich bringt, wissen Fuss und Leichtfried mit großen Bögen und Mut zum Raum zu füllen. Sie sind also weniger an Duo-Meilensteinen der musikalischen Extase wie denen eines Oscar Peterson interessiert, sondern orientieren sich mehr am Gedankengut von Kenny Wheeler und John Taylor. Ein intimes musikalisches Erlebnis also, das zum Träumen und Versinken einlädt und den heute so oft vermissten Raum in der Musik zelebriert.
(Xavier Plus - Österreichischer Rundfunk)

... Er gibt sich mit seinem Trio, in dem Andreas Waelti am Bass werkt und Klemens Marktl am Schlagzeug, als gelassener, pointierter Improvisator. Uneitel und entspannt perlt er durch die harmonische Landschaft und bewegt sich dabei melodiös wendig in der gediegenen Mainstreamtradition.
... er scheint an subtilen Zwischentönen interessiert, lässt die Noten ausgiebig atmen und gibt Atmosphären Entfaltungszeit. Auch auf der CD Magicians, Sounds And ­Other Beauties sind die Qualitäten zu genießen.
DER STANDARD
http://derstandard.at/1397522644021/Gelassene-Klavierpoesie

Ljubisa Tosic

Kraftvoll, pulsierend, lyrisch und zugleich unaufgeregt präsentiert sich das Programm des Trios Esja.
Gleichzeitig gelingt es Jörg Leichtfried durch seine Kompositionen ein breites musikalisches Spektrum des Jazz auszureizen und den sprichwörtlich roten Faden elegant durchs Programm zu weben.
Leichtfried und Bründlmayer verbindet eine mittlerweile fast zehnjährige Zusammenarbeit in den verschiedensten Projekten und Formationen des Jazz.Der aus der Slowakei stammende Bassist, Stefan “Pista” Bartus, ist viel gefragter Musiker der internationalen Jazzszene und ist eine wichtige künstlerische Ergänzung für das erst 2017 gegründete Trio Esja.Stets um Interaktion im Zusammenspiel bemüht, spürt man als Zuhörer die lange Reise, die jeder einzelne der drei Musiker im Laufe seiner musikalischen Entwicklung zurückgelegt hat. Leichtfried, Bründlmayer und Bartus spielen ein Programm von fast ausschließlich eigenen Kompositionen. Improvisatorisch unbestechlich und frisch, hat man das Gefühl, die Herren wissen was sie tun.
(Pressetext)

Der Titel "Magicians, Sounds And Other Beauties" darf in diesem Fall wirklich als Programm verstanden werden.
Was das Jörg Leichtfried Trio nämlich abliefert, sind Stücke voller magischer Momente, die eingebettet in einen Sound, der einem warm ums Herz werden lässt, die schönsten Aspekte des modernen Jazz hervorkehrt.
Musicaustria (Michael Ternai)

"... Er präsentiert hier sechs sublime Eigenkompositionen und ein Cover eines Krzysztof-Komeda-Stücks im gut eingespielten Trioformat. Der Stille wird reichlich Raum gegeben, was die melancholischen Melodien stärkt. Für das kleine Glück muss nicht immer die Sonne scheinen."
Samir H. Köck (Die Presse - Schaufenster)

"... Das Leichtfried Trio meidet diese Klischees, sondern bringt auf hohem, kreativen Niveau mit gelegentlichen Motiverpetitionen, aber auch in permanentem Fluss interessante Akzente in die gemeinsame Musik ein.
... Gäbe es noch den österreichischen "Hans Koller-Preis" für die "CD des Jahres", diese Produktion müsste ihn nach meinem Dafürhalten 2013 sicher bekommen."
Klaus Schulz (Musikredakteur / Jazz-Archiv Music Research GmbH)